Heinz Kahlau nach den Gebrüdern Grimm

Regie
Alexander Flache
Bühne & Kostüme
Petra Linsel
Dramaturgie
Friederike Spindler
Musik/Komposition
Marco De Haunt

Schauspieler/innen: Bianca Kriel, Lysann Schläfke, Fabian Jung, Christian Ruth,
Martin Valdeig, Marko Bullack, Stefan Migge

Theater Chemnitz - Schauspielhaus

Premiere 22.11.2014

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© Matthias Pick
KRITIKEN

Es war einmal im Advent
„(…) das Schauspiel ist in diesem Jahr so richtig klasse. Das geht schon beim phantasievollen Bühnenbild und den kunterbunten Kostümen von Petra Linsel los, dazu kommt die muntere Musik von Marco de Haunt, die große Spielfreude des Ensembles und nicht zuletzt die fröhliche Regie von Alexander Flache, der im übrigen auch nicht vergisst, genug Theatereffekte zum Einsatz kommen zu lassen. Geschickt jongliert er mit der gereimten Bühnenfassung von Heinz Kahlau, nutzt den Gleichklang mal für einen flotten Rhythmus und dann wieder zum komischen Wortstolperer. Und die Schauspieler nehmen den Spaß mit Hingabe an.“
Stadtstreicher Ausgabe 12/2014, Jenny Zichner

Pfotenweich gegen die Angst
„Alexander Flache, der dieses Märchen in den vergnüglichen Versen von Heinz Kahlau und mit der trefflichen Musik von Marco De Haunt inszenierte, liegt nichts an einem adventsgemütlichen Spiel. Vielmehr nimmt er das Publikum mit in einer frisch und stringent erzählten Geschichte. Petra Linsel hat eine luftig anmutende Bühne geschaffen. Fünf Stoffbahnen erweisen sich als überaus wandelbar. Vor allem wenn die Titelfigur dem gefürchteten Wind begegnet, bieten sie eine eindrucksvolle, lebendige Kulisse. (…)Die Charaktere sind genau die Spur überzogen, dass alles wunderbar skurril wirkt und doch glaubwürdig bleibt. Das Publikum jedenfalls
amüsierte sich bestens.“
Freie Presse 25.11.2014, Uta Trinks

Der gestiefelte Kater
„(…) souverän und liebevoll inszeniert wie gespielt (…) pädagogisch wertvoll aufgeladen tragen Bianca Kriel als hutloser schwarzer Kater mit weißem Schanz plus roten Stiefeln und Stefan Migge als Bruder, Bauer, Ritter und Baum (all dies gemeinsam mit Marko Bullack, der zudem als Sturm die Kinder schön erschreckt), aber vor allem als Zauberer die Hauptlast in dieser jugendfrei-farbenfrohen Variante für Leute ab fünf humorvoll, während der King (Christian Ruth) und sein Vasall (Martin Valdeig) für spielerische Gags sorgen“
Dresdner Neueste Nachrichten 26.11.2014, Andreas Herrmann

Drollig, Rollig, Stubenrein
„(…) Über eine simpel textilbehängte Bühne (oft erstaunlich wirkungsvoll) rollt die drollige Königssippe mit einem Wundervehikel
aus Stühlchen, Pferdekopp, Sonnenschirm und Köfferchen durch Feld und Wald. Rund um die Kutsche gibt es viel Spaß beim Zuhören und eruptives Lachen beim Zugucken”
Chemnitzer Morgenpost 24.11.2014, Ch. Hamann-Pönisch

Die Geschichte vom Katzenkater
„(…) O ja, es gab sie, die Psychologen-Interpretationen von Leuten,die selbst auf die Couch gehören. Gott sei Dank verschont uns Flache davor und erzählt schlichtweg ein hübsches, fröhliches Märchen, das von der ersten Minute an auf ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende zusteuert. (…) So schön kann Märchen sein. Die Kleinen hatten rote Bäckchen und klatschten begeistert mit den Großen mit. „Ich will da nochmal rein“, zerrte eine kleine Prinzessin beim Rausgehen an ihrer Mama. Warum nicht? Einige Termine sind im Voraus schon fast ausgebucht. Nach dem Premierenerfolg wird's bald keine leeren Plätze mehr geben.“
(http://www.theaterfoerderverein-chemnitz.de) 23.11.2014